Rotatorenmanschetten-Syndrom | Tendinitis calcarea (Kalkschulter) | Impingement-Syndrom | Sonstige oder nicht näher bezeichnete Schulterläsionen
Zustand nach Operation an der Schulter | Adhäsive Kapsulitis (Frozen Shoulder) | Luxation oder Bandverletzung der Schulter
Schultergelenksarthrose | Schmerzen im Schultergelenk | Muskelungleichgewicht oder Muskelverkürzung | Bizepssehnen-Tendinitis
Schultersteife nach Ruhigstellung | Nachbehandlung nach Fraktur oder Ruhigstellung | Muskelschwäche nach Immobilisation
Bei einer Blankoverordnung legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nur die Diagnose fest – die konkrete Therapieplanung übernimmt die Physiotherapiepraxis.
Das heißt: Wir entscheiden, welche Behandlung, wie oft und über welchen Zeitraum stattfindet.
So können wir schneller und individueller auf Ihren Heilungsverlauf reagieren.
Nein, die Blankoverordnung ist eine Kassenleistung und budgetneutral für Ärzt:innen.
Für gesetzlich Versicherte gilt der übliche gesetzliche Eigenanteil pro Verordnung (wie bei jeder physiotherapeutischen Behandlung).
Die Verordnung ist 16 Wochen ab Ausstellungsdatum gültig.
In diesem Zeitraum dürfen – je nach Befund – bis zu 26 Behandlungseinheiten durchgeführt werden.
Der genaue Behandlungsrhythmus richtet sich nach Ihrem individuellen Verlauf.
Das übernehmen wir als Physiotherapeut:innen.
Nach einem gründlichen Befund besprechen wir gemeinsam Ihre Ziele und wählen die passenden Behandlungsformen aus – z. B. Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Gerätetraining oder ergänzende Maßnahmen wie Wärme-/Kältetherapie.
Nur dann, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt eine neue medizinische Einschätzung benötigt oder Sie Beschwerden außerhalb der aktuellen Verordnung entwickeln.
Für Anpassungen innerhalb der Therapie (z. B. andere Übungen, neue Schwerpunkte) ist kein zusätzlicher Arzttermin nötig.
Ja, in vielen Fällen.
Nach Schulteroperationen (z. B. Rotatorenmanschettennaht, Impingement-OP, Kalkschulter) kann eine Blankoverordnung ausgestellt werden, um eine engmaschige, evidenzbasierte Nachbehandlung zu ermöglichen.
Die genaue Indikation legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.
Systematische Übersichts- und Metaanalyse zu manueller Therapie (MT) bei Rotatorenmanschetten-Verletzungen. Die Kombination aus MT + Übung zeigte signifikante Vorteile gegenüber Übung allein bezüglich Schmerz.
Systematische Übersichts- und Metaanalyse zu speziellen Übungsformen bei Rotatorenmanschetten-assoziiertem Schmerz (RCRSP). Zeigt, dass gezielte Übungsmodi Wirkung haben, liefert damit Evidenz für aktive Therapieformen
Netzwerk-Metaanalyse bei RCRSP: Kombinationstherapie (Übung + manuelle Therapie) zeigte die stärksten Verbesserungen in Funktion und Schmerz gegenüber Einzelmodalitäten
Systematische Übersichtsarbeit bei „Frozen Shoulder“ (Adhäsive Kapsulitis): Mobilisationstechniken zeigten signifikante Verbesserungen der Beweglichkeit und reduzierten Schmerz in mehreren Studien